Verluderte Moral? Erzbischof Zollitsch bittet Heimopfer der katholischen Kirche um Spende
Helmut Klotzbücher: Sieben Jahre lang in der Hölle
Wie kommt eine vertrauliche Adresse in die Spendenaquise?
Sieben Jahre lang in der Hölle
Die Jahre von 1954 bis 1961 waren für Helmut Klotzbücher ein fortwährender Albtraum. Er lebte damals im St. Konradihaus in Schelklingen: Zu den Erziehungsmethoden in dem katholischen Kinderheim gehörten damals Prügel und Misshandlung. ...
Gleich nach seiner Ankunft habe er sich nackt ausziehen müssen, sei in die Dusche geschickt und mit einem "erbärmlich stinkenden" Desinfektionsmittel überschüttet worden. Die Haare kamen ab. "Damit sollten die Parasiten, die angeblich an mir klebten, abfallen. ...
Erst als der Universitäts-Dozent Dr. K. ihm die Drähte an Glied und Hoden befestigte und den Drehknopf betätigte, sei ihm klar geworden, was mit ihm geschah. Mit Elektroschocks sollte das "Leiden", das Bettnässen, geheilt werden. "Meine Schreie verhallten in dem schalldichten Zimmer", berichtet Klotzbücher. Fünf Stunden war er anschließend bewusstlos.
http://www.swp.de/ehingen/lokales/ehingen/Sieben-Jahre-lang-in-der-Hoelle;art4295,772376
Wie kommt eine vertrauliche Adresse in die Spendenaquise?
Verdacht auf Datenmissbrauch. Es besteht Klärungsbedarf.