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13. Juli 2013 6 13 /07 /Juli /2013 14:30

12.07.2013 Andrang auf Beratungsstelle - DDR-Heimkinder haben viele Fragen

Seit einem Jahr gibt es Beratungsstellen für ehemalige DDR-Heimkinder. Über 3000 Betroffene haben sich bislang in Berlin und Potsdam gemeldet - mehr als gedacht. Politiker fordern, dass der Ost-Fonds nachgebessert wird.

http://www.tagesspiegel.de/berlin/andrang-auf-beratungsstelle-ddr-heimkinder-haben-viele-fragen/8484968.html

 

 

 

 

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Published by Helmut Jacob
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Kommentare

Lutz 07/14/2013 10:27

Na bitte! Nun ist die Katze aus dem Sack.

Nach zu lesen im „ Der Tagesspiegel“ vom Sonntag, 14. Juli 2013
Zitat:
Brandenburgs Bildungsministerin fordert Nachbesserung des Ost-Fonds
Brandenburgs Bildungsministerin Martina Münch (SPD) fordert Nachbesserungen des Ost-Fonds. Nach der Bundestagswahl müsse erneut über dessen Ausstattung und Konstruktion mit Bund und Ländern beraten
werden. Etwa über die strikte Vorgabe, dass nur zehn Prozent der 40 Millionen Euro für die Beratung ausgegeben werden dürfen, in Brandenburg nur 322 000 Euro. „Wir haben diese Grenze schon
ausgereizt“, sagte Poppe.
Zitat ende.
Und es wird noch besser:
Zitat:
„Mehr als 400 000 Kinder lebten zwischen 1949 und 1990 in DDR-Jugendheimen und wurden zum Teil grausam drangsaliert. In Brandenburg waren es 74 000. Eine Entschädigung für ihr Leid bekommen sie
nicht, es sei denn, sie werden als politisch Verfolgte eingestuft und strafrechtlich rehabilitiert. Doch das passiert selten, die Vorgaben sind streng.“
Zitat ende.
So sieht Entschädigung und Aufarbeitung in Brandenburg tatsächlich aus. Es wird nicht entschädigt und die Betroffenen werden weiterhin an der langen Leine durch die Manege geführt. Nun zeigt man
sich überrascht und überfordert aber nicht von den bekanntgewordenen gewallt Verbrechen bei der sozialistischen „Umerziehung“ von Kindern und Zwangsarbeit, sonder nur über den Andrang der
Betroffenen in Brandenburg.
Etwas am völlig verfehlten Ansatz des „Strafrechtlichen Rehabilitationsgesetzes“ zu ändern, denn das ist ein Gesetz für unschuldig politisch verfolgte „Erwachsene“ im Unrechtsstaat DDR, fällt den
politischen Verantwortlichen nicht ein, sondern lediglich das alte Argument der Verwalltung „ mehr Geld „ das wie selbstverständlich von den ehemaligen Betroffenen Heimkindern kommen soll. Man
brüskiert sich darüber das man aus dem lächerlich mageren Topf für angebliche Hilfsleistungen für die Betroffenen nur 10 % für die Verwaltung entnehmen darf.
So ein Ärger!
Es hätten doch auch 50 % sein können, so hätte die Verwaltung in dem Falle Ministerin Münch und Frau Poppe erfolgreich Ihre eigenen Arbeitsplätze auf Jahre mindestens einer gewissen
Daseinsberechtigung zuordnen können. Gut dann bleiben für alle ehemaligen an Menschenrechten und Menschenwürde schwer misshandelten ehemaligen Heimkinder der „sozialistischen Umerziehungsmethoden
und Experimente“, die selbstverständlich nicht Politisch motiviert waren lediglich 20 Mill. Für die Feigenblatt Hilfe zum Lebensunterhallt.
Ich vermeide das Wort was genau diese Leute in Umlauf gebracht haben von einer „angeblichen Entschädigung „. Ich denke es ist Längst an der Zeit das die Betroffenen von geschlossener Heim -
Unterbringung von Damals und Heut die ich nicht vergessen will, ebenso die Behinderten die man am RTH vollends an den Rand gedrängt (besser gesagt vor die Tür, und somit ausgeschlossen) erneut auf
die Straße gehen!
Wir alle sollten diesen Spuck „ Fondslösung“ beenden.
Speziell in Brandenburg so kann man fast Täglich nachlesen (Haasenburg) werden vermutlich erneut Opfer also schwer misshandelte Heim - Kinder in geschlossenen Einrichtungen produziert. Von vielen
Jugendämtern trotz erheblicher Unklarheiten zurück in die Hände Ihrer Peiniger dort gegeben also erneut „zugeführt“. Unter der so man heute lesen kann mangende Kontrolle der zuständigen Ministerin
und aller verantwortlichen. Was den Herschafften einfällt ist nicht der Schutz der Schutzbefohlenen und die längst überfällige „Entschädigung“ der ehemaligen Insassen von Spezialheimen und
Jugendwerkhöfen“ ganz s im Gegenteil.
Was nun lautstark und ebbend erneut völlig am Thema vorbei gefordert wird ist.
Mehr Geld, mehr Geld, mehr Geld! Für sich selbst!
Lutz Adler