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21. Juni 2014 6 21 /06 /Juni /2014 15:39

Einleitung durch die Redaktion "Pfarrerblatt"

"Schon das freiwillig gelebte Zölibat führt in zahlreichen Einzelfällen zu den bekannt gewordenen Problemen. Um wie viel mehr kann und muss ein unfreiwilliges Zölibat Probleme aufwerfen? Helmut Jacob und Dierk Schäfer geht es bei ihren Überlegungen vor allem um eine Gruppe: um Menschen mit Behinderung. Durch ihre Behinderung haben sie auf dem »Partnerschaftsmarkt« wenig oder gar keine Chancen. Hinzu kommt zumeist eine regelrechte Armut, die nicht nur die Gründung einer stabilen Partnerschaft oder wechselnder »Verhältnisse« verhindert, sondern auch die Inanspruchnahme bezahlter sexueller Dienstleistungen. Viele leben zudem in Einrichtungen, in denen ­»erotische Besuche« nicht toleriert würden, ja sogar außerhalb des Vorstellbaren liegen.
In diesem Essay kommt zunächst Helmut Jacob, ein Mensch mit Behinderung, zu Wort. Helmut Jacob beschäftigt sich seit Jahren mit ­diesem Thema und blickt auf viele Gespräche mit Betroffenen zurück. An seine Gedanken knüpft Dierk Schäfer weitere Überlegungen zu einer Neubewertung des Sexualverhaltens in christlicher Religion und kirchlicher Lehre an. Dabei geht es ihm auch darum, wie die Gesellschaft und ihre Institutionen auf die Wünsche behinderter Menschen reagieren können und warum sie ihnen Raum und Unterstützung geben sollten."

http://www.pfarrerverband.de/pfarrerblatt/index.php?a=show&id=3625

Aus einer email:
"Vielleich könnten Sie freundlicherweise an die Autoren Helmut Jacob und Dierk Schäfer weiterleiten, dass es auch in Deutschland - und nicht nur in den Niederlanden - eine Initiative zu den Themen Sexualassistenz und Sexualberatung für Behinderte gibt, das Institut zur Selbst-Bestimmung Behinderter (ISBB) im niedersächsischen Trebel. Näheres gibt es im Internet auf www.isbbtrebel.de."

behindert, behinderte, körperbehindert, sexualität, sexualassistenz



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Published by Helmut Jacob
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