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16. September 2014 2 16 /09 /September /2014 22:27

Auf dem Weg zum Baumarktausgang stand eine blonde Frau wie angewurzelt etwa zwei Meter vor mir. Sie schien sehr verunsichert. Noch mehr: Sie wirkte völlig ratlos und aufgelöst.

„Helmut Jacob?“, „Bist Du Helmut Jacob?“

„Ja, ich bin es leibhaftig.“ Und meine Assistentin fügte hinzu: „Er steht wirklich vor Dir!“

Noch immer konnte sie anscheinend die Situation nicht einordnen: „Ich bin mal ganz direkt; - ich dachte, Du bist längst gestorben!“

„Tja, wie Du siehst, gibt es doch eine Auferstehung“, erwiderte ich.

„Jetzt mach’ mal keine Witze!“, stupste sie mich an. „In der Zeitung stand doch eine große Todesanzeige von Dir!“

„Da hat mir wohl einer den Tod gewünscht und schon einmal die Anzeige vorweggenommen“, schmunzelte ich und fragte nach dem Absender dieser ominösen Anzeige.

„Die Anstalten waren das. Vor etwa zwei Jahren. Und in der Anzeige standen alle Deine Arbeiten, die Du in Volmarstein gemacht hast. Das war ja richtig viel!“

Ich beruhigte sie: „Aus den Augen, aus dem Sinn; für mich wird es sicher keine Todesanzeige geben, eher eine Strafanzeige wegen unserer Homepage. Da kommt die Evangelische Stiftung ja nun wirklich nicht ruhmreich zur Geltung.“

Nun wird es sicher viele Helmut Jacob’s geben und mein Gegenüber wusste auch nicht mehr, ob der Nachname mit „c“ oder „k“ geschrieben wurde.

 

Aber aufregend war diese Begegnung mit einer ehemaligen Freundin schon. 

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Published by Helmut Jacob
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