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17. Januar 2010 7 17 /01 /Januar /2010 19:28

Mit dem folgenden Beitrag zieht Klaus Klüber, Eigner der HP www.ex-heimkinder.de, eine kritische Zwischenbilanz zu den „Bemühungen“, dem Leid ehemaliger Heimkinder an den runden Tischen Genugtuung zu verschaffen. Am Beispiel einer Anhörung vor dem Hessischen Landstag, weist er auf die immer noch unzureichende Bereitschaft der Beteiligten hin, sich angemessen und opferorientiert mit diesem düsteren Kapitel der deutschen Geschichte auseinanderzusetzen:

Runde Tische - Kungel zwischen Kirche und Staat ohne Nutzen für ex-Heimkinder oder Gesellschaft.
Ohne Zweifel hat die Veröffentlichung des Buches "Schläge im Namen des Herrn" durch den Spiegelautoren Peter Wensierski, in dem er auf die geradezu unvorstellbar entwürdigenden Erziehungspraktiken in staatlich und kirchlich geführten Heimeinrichtungen während der Nachkriegszeit gegenüber Kindern und Jugendlichen aufmerksam machte, bereits einige Betroffenheit innerhalb unserer Gesellschaft ausgelöst.
Doch obwohl seine Veröffentlichung von einem gewaltigen Medienecho begleitet wurde, weigerten sich nahezu alle Verantwortungsträger aus Kirchen, Staat und Sozialwesen die Dimension und eigenen Anteile an diesem gesellschaftlichen Skandal aufzugreifen.

 http://64031.forum.onetwomax.de/topic=104663634811

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Published by Helmut Jacob
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Kommentare

Cassandra 01/23/2010 01:18


Pressekonferenz des Runden Tisches 22.01.2010 und Zwischenbericht

Was hat der Runde Tisch bislang tatsächlich gebracht? Tendenzielles Ergebnis des Zwischenberichtes : Viele ehemalige Heimkinder haben Schreckliches erlebt, sie leiden unter psychischen Traumatas.
Sie brauchen psychologische Hilfe oder ein Angebot im Sinne der Gründung von Selbsthilfegruppen zum Zwecke des Austausches.

Der Grundtenor des Zwischenberichtes ist die ewige Wiederkehr des Gleichen: Psychopathologisierung, die Stigmatisierung fördert, statt finanzielle Entschädigung.