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20. Mai 2012 7 20 /05 /Mai /2012 21:01

 

SPIESSRUTENLAUF IM BISTUM REGENSBURG

Ins Genick gewichst

Wenn ein erwachsener Mann den Kopf eines Kindes zwischen die Beine nimmt, stöhnend seinen Penis am Genick des Kindes reibt, während er ihm gleichzeitig auf den nackten Hintern schlägt, dann ist das kein sexueller Missbrauch. Das Stöhnen kann nämlich von der Anstrengung beim Verprügeln kommen.

Absurd? Grotesk? Bizarr? Mag sein – aber so sieht es das Bistum Regensburg, bzw. ein vom Bistum beauftragter Nürnberger Rechtsanwalt.

http://www.regensburg-digital.de/ins-genick-gewichst/19042012/

 

"Dreh dich nicht um, ich geb dir jetzt ein Zäpfchen" - Der Film dazu

... 50 Jahre ist es her, dass Udo Kaiser die Vorschule der Domspatzen in Etterzhausen besuchte. Wenn er heute von dieser Zeit erzählt, gerät seine Stimme ins Stocken, seine Augen werden feucht. Gedemütigt und geschlagen hätten sie ihn, sagt er. Aber nicht nur das: Eines nachts habe ihn der Präfekt aus dem Schlafsaal geholt. "Schlafanzughose runter, Kopf zwischen die Oberschenkel. Und dann hat sich bei jedem Schlag das erigierende Glied am Hinterkopf gerieben. Es war furchtbar." Der Täter habe dabei geschwitzt und gestöhnt. ...

http://www.br.de/fernsehen/bayerisches-fernsehen/sendungen/kontrovers/120418-kontrovers-bistumregensburg100.html

 

Dierk Schaefers Blog - Anständig stöhnen

Posted in Kirche, Menschenrechte by dierkschaefer on 20. Mai 2012

Wir sollten einmal über das Stöhnen nachdenken.

Nein, stöhnen Sie jetzt nicht. Es wird ohnehin zuviel gestöhnt.

Also: Wann stöhnt der Mensch?

Bitte lassen Sie diese Zwischenrufe! Fällt Ihnen beim Thema Stöhnen denn nichts anderes ein? Sie sind ein … , haben wohl zuviel Pornos gesehen. Seien Sie beruhigt, zu Ihrem Stöhnen komme ich auch noch. Erst aber einmal das anständige Stöhnen.

Wir stöhnen über unsere Arbeit, über die Politik, über den lästigen Anrufer, Ach Gott, der schon wieder! Wir stöhnen in der Mittagshitze, stöhnen über der Steuererklärung, kurz: Es gibt enorm viele Anlässe zu stöhnen – und schon der Apostel Paulus schreibt vom Seufzen und Stöhnen der Kreatur.

Und nun zu Ihnen: Ja, das Stöhnen, an das Sie denken, gibt es auch. Das sündhaft-lustvolle Stöhnen. Aber was ist dieses eine Stöhnen gegen die Vielfalt des anständigen Stöhnens? – Ja, jetzt stöhnen Sie gequält auf.

Es liegt doch offen zutage, daß man, wenn es ums Stöhnen geht, zunächst einmal an die vielen Ursachen möglichen Stöhnens denken sollte.

Ein Jurist aus Nürnberg hat das im Auftrag des Regensburger Bistums sehr klar an einem Einzelfall herausgearbeitet:

Wenn ein Geistlicher stöhnt, dann ohnehin nie aus Lust, denn der hat er abgesagt. Er stöhnt allenfalls über die Sünden seiner unbelehrbaren Herde.

Wenn ein Geistlicher in Gegenwart eines jungen Menschen stöhnt, dann doch wohl eher über dessen schmutzige Phantasie.

Wenn ein Geistlicher sich einen jungen Menschen zwischen die Beine klemmt und ihn vertrimmt, dann strengt ihn das mitunter so sehr an, daß er nicht nur wegen der Sünde stöhnt, sondern wegen der körperlichen Anstrengung, die ihn auch ins Schwitzen bringt.

Solch ein Geistlicher bietet wahrlich sein Bestes zum Wohl und Heil des jungen Menschen auf und sollte gegen jeden Verdacht erhaben sein. Aber es gibt nun einmal Menschen, die bei Stöhnen immer an das eine denken – dabei gibt es so viele anständige Möglichkeiten.

http://www.regensburg-digital.de/ins-genick-gewichst/19042012/ Sonnabend, 19. Mai 2012

Wenn man die vielen Kommentare ernstnimmt, dann stöhnt anscheinend halb Regensburg über Bischof Müller; und auch das hat nichts mit Lust zu tun.

 

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Published by Helmut Jacob
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