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1. Dezember 2010 3 01 /12 /Dezember /2010 13:44

 Mittwoch, 1. Dezember 2010, 13:24 Uhr Oberösterreich
Missbrauch an Heimkindern: Land zahlt
LINZ. Mit Schmerzensgeldern und Therapie bittet das Land Oberösterreich nun ehemalige Heimkinder um Vergebung. Pro Missbrauchsopfer werden bis zu 25.000 Euro bezahlt.
Zöglinge wurden von Erziehern verprügelt. Kinder mussten zur Strafe Erbrochenes aufessen: 46 Misshandlungsfälle legt die im Juni gegründete Opferschutzstelle des Landes einer unabhängigen Kommission vor. Strafrechtler Alois Birklbauer, Primarius des Wagner-Jauregg-Krankenhauses Werner Leixnering und der ehemalige Landesschulratspräsident Johannes Riedl sollen die traurigen Kindheiten unter der Obhut er Jugendwohlfahrt begutachten.
Als Vorbild für Entschädigungen gilt das Modell der Tiroler Landesregierung, das Summen zwischen 15.000 und 25.000 Euro gewährt.

http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/art4,513747

 


Dazu Dierk Schäfer:
Herzlichen Dank, Artikel gefunden!
Herzlichen Dank, Artikel gefunden unter: http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/art4,513747 .
Nur ein paar Kernsätze:
Es geht um
* 46 Misshandlungsfälle– darunter vier sexuelle Übergriffe – in den Jahren 1948 bis 1993. Zöglinge wurden von Erziehern verprügelt. Kinder mussten zur Strafe Erbrochenes aufessen.
* Als Vorbild für Entschädigungen gilt das Modell der Tiroler Landesregierung, das Summen zwischen 15.000 und 25.000 Euro gewährt.
* … stellte klar, dass die Zahlungen unabhängig von Verjährungen geleistet werden.

Was könnte das für den Runden Tisch heißen?
1. Es wird entschädigt …
2. … ohne Rücksicht auf Verjährung
3. … ohne Rücksicht auf die Höhe von Entschädigungsleistungen für andere Opfer.
4. … ohne Rücksicht auf den vom Runden Tisch gewählten Zeitraum.
5. … vermutlich ohne Rücksicht auf die rechtliche Konstruktion des Heimes.

Wohlgemerkt: Es geht hier um Mißhandlungen, also um Schmerzensgeld. Die Zahlungen für entgangene Rentenansprüche und für Therapiekosten muß der Runde Tisch gesondert betrachten.
http://dierkschaefer.wordpress.com/2010/12/01/herzlichen-dank-artikel-gefunden/

 

Noch mehr Anstand - aber erst hinter der Grenze
03.12.2010 Gewalt in Heimen: Stadt Wien entschädigt 32 Opfer
165 Menschen haben sich bisher bei der Stadt gemeldet, weil sie als Kinder in städtischen Heimen misshandelt worden sind. Nun hat die Stadt die ersten Entschädigungszahlungen beschlossen.
Wien wird 32 Opfer von Gewalt in städtischen Heimen entschädigen. Das hat Jugendstadtrat Christian Oxonitsch (SPÖ) am Freitag in einer Aussendung bekannt gegeben. In einer Ausschusssitzung seien die dafür benötigten Mittel beschlossen worden, diese müssen am 15. Dezember im Gemeinderat abgesegnet werden. Zudem hat die Stadt eine Forschergruppe eingesetzt, welche die Geschehnisse aufarbeiten soll. Die Ergebnisse wurden für März 2012 angekündigt.
http://diepresse.com/home/panorama/wien/615527/Gewalt-in-Heimen_Stadt-Wien-entschaedigt-32-Opfer?_vl_backlink=/home/panorama/wien/index.do

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Published by Helmut Jacob
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