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17. Juni 2011 5 17 /06 /Juni /2011 13:32

Kaum noch Zweifel: Marlene Rupprecht, MdB (SPD), hat gelogen

Zur Glaubwürdigkeit der Bundestagsabgeordneten Marlene Rupprecht (SPD)

Reporter Peter Henselder vom Berliner Privatsender Alex-TV befragte Jonathan Overfeld, Vorstandsmitglied im Bundesverband der Heimkinder, zu den Aussagen der Frau Rupprecht und zu den Erpressungen der Opfervertreter am „Runden Tisch Heimerziehung“.

Heidrun Dittrich (Die Linke) führte während der Bundestagsdebatte in Sachen Heimerziehung am 9. Juni aus: „Die Zustimmung zu Ihrem Vorschlag einer freiwilligen Fondsregelung anstelle eines gesetzlichen Anspruchs haben Sie von den Heimkindern mit dem Ausspruch erpresst: Sonst gibt es gar nichts.“

Dazu nimmt Jonathan Oberfeld in dem Filmbeitrag von Peter Henselder - Teil 2, ab fünfter Minute - Stellung: „Genau diese Worte, das waren die Worte der Frau Antje Vollmer, an die ich mich sehr gut erinnere, weil ich in unmittelbarer Nähe ... gestanden habe und habe das Gespräch in dem Flur mitbekommen. [Vollmer sagte:] Entweder Sie stimmen mir zu - in einem so barschen Ton hat sie das gesagt - oder es gibt gar nichts. Wir können den Abschlußbericht auch so weiterleiten.“

 

Overfeld Henselder


Zu den Vorwürfen der Heidrun Dittrich erfolgte ein Zwischenruf der SPD-Abgeordneten Marlene Rupprecht: „Die Kollegin Dittrich behauptet, dass die ehemaligen Heimkinder am Runden Tisch – sechs waren es – unter Druck gesetzt und erpresst wurden. Ich war für den Petitionsausschuss Mitglied des Runden Tisches. Ich möchte hier feststellen, dass ich es nie zugelassen hätte, dass irgendjemand erpresst oder unter Druck gesetzt wird. Meine Aufgabe am Runden Tisch war, darauf zu achten, dass die Vorgaben des Petitionsausschusses umgesetzt werden. Egal wer was im Nachhinein behauptet: Es stimmt so nicht.“

 

Rupprecht Zwischenruf 090611


Dazu Jonathan Overfeld: „Frau Marlene Rupprecht, da muss ich Sie eines Besseren belehren. Sie erinnern sich an mich - in der Pause der Gerichtsverhandlung am 13. August 2009 - als die Richterin zu erkennen gab, dass Sie uns Heimkindern Recht geben wollte ... da haben Sie in der Pause gesagt, ich zitiere wörtlich: 'Wenn Sie auf Ihre Anwälte verzichten, dann stimmen wir zu.' Und da habe ich Ihnen gesagt, 'Nein, das können wir nicht; wir werden nicht auf unseren Rechtsbeistand verzichten.' Dann sind Sie nachher, kurz vor Ende der Gerichtsverhandlung hingegangen, nachdem die Richterin zu erkennen gegeben hat, dass sie zu unseren Gunsten entscheiden wollte: 'Frau Richterin, wenn Sie so entscheiden, wie Sie hier zu erkennen geben, wird sich der Runde Tisch ab sofort auflösen. Ich habe die Zustimmung aller Mitglieder des Runden Tisches.'"


Nach dem Zwischenruf verweist Dittrich auf einen Brief eines Vertreters einer Opfergruppe aus Niedersachsen. In der ca. achten Minute kommt dieser Opfervertreter, Jürgen Beverförden, der gleichzeitig Stellvertreter eines Heimkindervertreters am Runden Tisch war, zu Wort:“ Wir haben dann nach längerem Druck... uns wurde klar gemacht, als wir nicht rein wollten, nicht mitverhandeln wollten, dass denn der Runde Tisch geplatzt ist. Es gibt kein Ergebnis für den Bundestag und für die Länder.“

 

Henselder Beverförden


Unlängst meldete sich ein weiterer ehemaliger Opfervertreter des „Runden Tisches Heimerziehung“ im Blog des Theologen Dierk Schäfer:

„rolf breitfeld sagte, am 12. Juni 2011 zu 19:16

marlene rupprecht lügt!!!!!! ich habe als vertreter der frau eleonore fleth direkt neben der frau rupprecht gestanden als sie drohte: ‚sonst gibt es garnichts‘“.

 

Erdrückende Aussagen von Overfeld, Beverförden und Breitfeld, und dies unabhängig voneinander. Aussagen die nur eine Schlussfolgerung zulassen: dass die Bundestagsabgeordnete Marlene Rupprecht (SPD), gelogen hat.


Film Henselder Teil 2: http://www.youtube.com/watch?v=MS5QdMTD3kA&feature=related
Sitzungsprotokoll Bundestag: http://www.bundestag.de/dokumente/protokolle/amtlicheprotokolle/2011/ap17114.html

Film Peter Henselder:

http://www.youtube.com/watch?v=Krffaup7kHU&feature=related

http://www.youtube.com/watch?v=MS5QdMTD3kA&feature=related

http://www.youtube.com/watch?v=Co0-iwkkA2o

Zeuge Rolf Breitfeld: http://dierkschaefer.wordpress.com/2011/06/10/frau-rupprecht-mdb-lugt-%E2%80%A6/#comments 

 

 

Rede von Rolf Breifeld beim abschliessenden Wiederzusammenkommen des RUNDEN TISCHES HEIMERZIEHUNG, in Berlin, am 20.06.2011


Rede von Rolf Breifeld ( Stellvertreter von Eleonore Fleth: Stellvertreter am aussenparlamentarischen Gremium »Runder Tisch Heimerziehung« ( »RTH« ) ) präsentiert von ihm persönlich bei dem noch einmal abschließenden Wiederzusammenkommen des »RTH« in Berlin, am Montag, 20. Juni 2011.
( einer Veranstaltung, die diesmal nicht hinter verschlossenen Türen stattfand und bei der Politiker der verschiedenen politischen Parteien und die Medien dabei waren ! )

 

Der Runde Tisch [Heimerziehung] war Kasperle-Theater.

Versicherungen würden über diese Art der Schadensregulierung vor Neid erblassen.

Sie sollten sich alle schämen.

Schon bei meiner ersten Teilnahme [am Runden Tisch Heimerziehung] [mit meinerseitigem Sprachrecht während dieser 2-tägigen Sitzung, am 14./15.01.2010] im Januar 2010 merkte ich dass hier etwas nicht stimmt. Frau [Dr. Antje] Vollmer [, (Schirmherrin), ] wollte die Tatbestände Zwangsarbeit und Isolationshaft nicht gelten lassen. Da nutzte mir auch der Hinweis auf das Grundgesetz nichts.

Professor Schrapper benutzt in seiner wissenschaftlichen Aufarbeitung des Landesfürsorgeheim Glückstadt doch diese Worte. Warum wurde dies im Endbericht ignoriert?

Nun gut, dachte ich mir [bei diesem meinem ersten Dabeisein als Stellvertreter, im Januar 2010], wenn dieser Staat sein Gesicht wahren will und am Ende für die Heimkinder ein annehmbares Ergebnis herauskommt soll es mir recht sein.

Bei der Abstimmung für den Zwischenbericht [am späten Nachmittag, Freitag, 15. Januar 2010] wurde ich von Frau Vollmer ausgetrickst. Ich war zu diesem Zeitpunkt noch nicht eingearbeitet, wollte aber das Ergebnis nicht mittragen. In einer Pause sagte ich dies der Frau Vollmer und sagte ihr auch dass ich mich aufgrund dessen der Stimme enthalten werde. Frau Vollmer hätte mir als erfahrene Politikerin sagen müssen dass dann das Ergebnis als einstimmig gilt.

Hat sie aber nicht.....ausgetrickst. Ohne diese Trickserei hätte es schon beim Zwischenbericht keine Einstimmigkeit gegeben, denn ich war als Vertreter der Frau Fleth zu diesem Zeitpunkt stimmberechtigt.

Die restliche Zeit verbrachte ich am Runden Tisch [Heimerziehung] als nicht stimmberechtigter aufmerksamer Zuhörer.

Mich stört vor allem welche Gehirnakrobatik betrieben wurde um uns glauben zu machen dass alle unsere Ansprüche verjährt sind. Allein weil es so oft wiederholt wurde glaube ich es nicht.

[Dr. Hans Siegfried Wiegand, (Stellvertreter: Jürgen Beverförden); Sonja Djurovic, (Stellvertreter: Stefan Beuerle); Eleonore Fleth, (Stellvertreter: Rolf Breitfeld )] Am vorletzten Tag [Donnerstag, 9. Dezember 2010] versuchten wir den sogen. Hammelsprung und weigerten uns den [Sitzungs]Saal zu betreten. Frau Fleth, Frau Djurovic und Herr Wiegand betraten dann den Saal um kurz unsere Forderungen zu verlesen und dann die Mitglieder des Runden Tisches die unsere Forderungen unterstützen zu uns heraus zu bitten. Leider hielten sie [Frau Fleth, Frau Djurovic und Herr Wiegand] sich nicht an das Drehbuch und ließen sich auf eine 45 minütige Diskussion ein während wir Stellvertreter draussen warteten.

Als sie herauskamen folgten ihnen mehrere Mitglieder des Runden Tisches, u.a. Frau Vollmer und Frau Rupprecht. Ich kann mich noch genau an die Worte der Frau Rupprecht erinnern: "Wenn sie nicht reingehen platzt der Runde Tisch und es gibt garnichts". Sie hat somit in der [17. Wahlperiode, in der] 114. Sitzung des Bundestages [am 9. Juni 2011] eindeutig die Unwahrheit gesagt.

Als die anderen Heimkinder [Frau Fleth, Frau Djurovic, Herr Wiegand, Herr Beuerle und Herr Beverförden] den Saal betraten bin ich mitgegangen, nicht aus Überzeugung, aber ich wollte bis zum Ende als Zeuge dabei sein.

Bei der Abstimmung zum Endbericht konnten die stimmberechtigten Heimkinder [Frau Fleth, Frau Djurovic, Herr Wiegand] dem aufgebauten Druck nicht standhalten und haben zugestimmt.

Sofort danach ließ Frau Vollmer die nicht stimmberechtigten Vertreter ebenfalls abstimmen, wohl um das Ergebnis nach oben hin abzurunden.

Ich habe ausdrücklich mit NEIN gestimmt.

Welchen Sinn macht eine Abstimmung wenn das Ergebnis anschließend, weil nicht passend, im Endbericht verschwiegen wird ?

Ich mahne noch mal alle hier Anwesenden: Wer das Ergebnis des Runden Tisches mit trägt macht sich auch mit schuldig.


[ Siehe auch, unbedingt, noch einmal den Bericht im EHEMALIGE HEIMKINDER BLOG Nr. 1 betitelt »Frau Antje Vollmer, Ihrer Behauptung von „EINSTIMMIGER ABSTIMMUNG“ am »RUNDEN TISCH HEIMERZIEHUNG« zuwider: Von „EINSTIMMIG“ kann nicht die Rede sein!« @ http://heimkinderopfer.blogspot.com/2010/05/frau-antje-vollmer-ihrer-behauptung-von.html ]

  http://www.fi-ehk.de/forum/board/index.php?page=Thread&threadID=13link

 

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Published by Helmut Jacob
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