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21. März 2012 3 21 /03 /März /2012 17:16

Streit um Privatleben von Erzieherin:

Die Kita, die Kirche und die Kündigung

In Königswinter ist ein Streit zwischen Eltern und Kirche eskaliert: Die Stadt hat der katholischen Kirche als Träger des Kindergartens gekündigt. Hintergrund ist das Privatleben der verheirateten, getrennt lebenden Leiterin der Einrichtung. ...  "Der Dienst in der katholischen Kirche fordert auch von einer Kindergartenleiterin, dass sie ihre persönliche Lebensführung nach der Glaubens- und Sittenlehre und den sonstigen Normen der katholischen Kirche ausrichtet."

http://www1.wdr.de/themen/panorama/kindergartenkuendigung100.html

http://www.wdr.de/tv/aks/sendungsbeitraege/2012/kw12/0320/tendenzarbeitgeber.jsp

http://www.wdr.de/mediathek/html/regional/2012/03/20/aktuelle-stunde-stadt-kuendigt-kirche.xml

 

Wer wissen will, wie man sexuelle Gewalt und Missbrauch nicht aufklärt, der muss sich wenden an: den Chefaufklärer der Katholischen Bischofskonferenz, Stephan Ackermann. Ackermann, der zugleich Trierer Bischof ist, musste sich von dem exzellent informierten Opferverein MissBit (Missbrauch im Bistum Trier) vorhalten lassen, dass er sieben Pädosexuelle beschäftigt.

http://www.taz.de/Paedophilie-in-der-katholischen-Kirche/!89957/

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,822002,00.htm

Und die ganz Schlimmen schaffen es bis vor den Heiligen Stuhl:

Papst Benedikt XVI. hat den umstrittenen früheren Augsburger Bischof Walter Mixa zum Berater berufen. Der 71-Jährige wird Mitglied des Päpstlichen Rats für die Seelsorge im Krankendienst, wie der Vatikan mitteilte.

http://www.n24.de/news/newsitem_7778666.html     http://www.n24.de/news/newsitem_7778666.html

Kommentar

Das ist eine gute Nachricht! Eine Stadt zeigt Zivilcourage und zeigt der mächtigen katholischen Kirche, dass auch ihr Grenzen gesetzt sind. Die katholische Kirche hat ihre Nase nicht unter die Bettdecken ihrer Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen zu stecken. Und die Liebe der Kinder und Eltern zu der gekündigten Kindergärtnerin ist allemal gewichtiger, als ihre "Moralvorstellungen". Wenn sie schon kontrollieren will, dann sollte sie zahlreiche Augen unter die Bettdecken ihrer Priester oder in die Sakristeien werfen. Diese Kontrollblicke hat sie bisher sträflichst vernachlässigt. So konnte es passieren, dass Internatsschüler und Ministranten anal und oral vergewaltigt wurden und auch sonstige abscheuliche Gewaltexzesse ertragen mussten. Dass die katholische Kirche den Begriff "Moral" aus ihrem Vokabular streichen muss, macht sich auch fest an dem neuesten Artikel in Spiegel-Online: "Katholischer Missbrauchsbeauftragter schont Pädophile".

 

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Published by Helmut Jacob
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