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22. November 2011 2 22 /11 /November /2011 18:07

Am Dienstag, den 22. November sollte eigentlich eine ganz normale Werbeveranstaltung der ev. Kirche stattfinden. ... Opfer der Heimerziehung werden nun um 17.30 Uhr vor der Christuskirche demonstrieren. Sie sind zornig über Antje Vollmer und die Art und Weise, wie sie mit ihnen umgegangen ist. Aus der PR-Veranstaltung wird damit ein Medienereignis, das daran erinnert, wie brutal auch die ev. Kirche in ihren Einrichtungen mit Heimkindern umgesprungen ist.

http://www.bo-alternativ.de/2011/11/20/opfer-demonstrieren-gegen-antje-vollmer/

 

"Ich kann die Empörung verstehen. Von Versöhnung mit den Opfern kann man nicht sprechen", sagte Jürgen Beverförden aus Osnabrück, der Sprecher ehemaliger Heimkinder in Niedersachsen ist, im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung".

Als Vorsitzende des RTH habe Vollmer dafür gesorgt, dass die Begriffe Zwangsarbeit und Menschenrechtsverletzungen nicht im Abschlussbericht stehen, so Beverförden. Deswegen habe der Bundestag kein Opfer-Entschädigungsgesetz beschließen müssen.

http://www.ndr.de/regional/niedersachsen/emsland/heimkinder149.html

 

Ähnlich wie der Verein ehemaliger Heimkinder (VEH) kritisiert Beverförden zudem Zusammensetzung und Arbeitsweise des Runden Tisches. Die Vertreter der Opfer hätten keinen rechtlichen Beistand gehabt, während Wohlfahrtsverbände, Kirchen und Ministerien Dutzende von Fachleuten aufgeboten hätten. „Am schlimmsten aber: Als es um die Endfassung des Abschlussberichtes ging, wurden wir genötigt. Es hieß: Entweder ihr stimmt zu, oder es gibt gar nichts.“

http://www.noz.de/deutschland-und-welt/politik/58835564/ehemalige-heimkinder-bleiben-unversoehnlich

 

Hellseherei:

Montag, den 21. November 2011 um 16:04 Uhr| PostAuthorIcon Geschrieben von: fik

Am 22. November wurde Antje Vollmer, Theologin und ehemalige Vizepräsidentin des Bundestages von Bündnis90/Die Grünen der Hans-Ehrenberg-Preis verliehen. ... Aus diesen Gründen demonstrierten einige Opfer vor der Bochumer Christuskirche, dem Ort der Preisverleihung. Nach der Verleihung fand eine kontroverse, aber öffentliche Podiumsdiskussion mit Antje Vollmer und Margot Käßmann statt.

http://www.bszonline.de/index.php?option=com_content&view=article&id=2574%3Afik&catid=56%3Akm&Itemid=88

 

Protest gegen Preis für Antje Vollmer: Der lange Schatten des Runden Tischs

Von Sven Gantzkow

Grünen-Politikerin Antje Vollmer erhält am Dienstag (22.11.2011) in Bochum den Hans-Ehrenberg-Preis "für ihre Versöhnungsleistungen". Dabei könnte es zum Eklat kommen. Der Verein ehemaliger Heimkinder will wegen Vollmers Arbeit am "Runden Tisch Heimerziehung" protestieren.

Eine verdiente Preisträgerin, eine würdevolle Zeremonie, eine angeregte Podiumsdiskussion - so hatte man sich in Bochum die Verleihung des Hans-Ehrenberg-Preises an Antje Vollmer am Dienstag (22.11.2011) vorgestellt. ...

Bis zu 100 ehemalige Heimkinder wollen protestieren

Genau diese Tätigkeit könnte bei der Zeremonie Anlass für einen Eklat werden: Eine Gruppe ehemaliger Heimkinder will vor dem Veranstaltungsort, der Bochumer Christuskirche, lautstark protestieren: "Wir rechnen mit 30 bis 100 Leuten, die auf sich aufmerksam machen wollen", sagt Heidi Dettinger, Schriftführerin des Vereins ehemaliger Heimkinder (VEH). Ihre Gruppierung empfindet die Auszeichnung Vollmers als Affront.

http://www1.wdr.de/themen/politik/hansehrenbergpreis100.html

 

Vollmer moderierte etwa den Runden Tisch zur Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren. Mitglieder des Vereins Ehemaliger Heimkinder (VEH) wollen vor der Preisverleihung vor der Bochumer Christuskirche demonstrieren. In einem Offenen Brief bezeichnen sie die Preisverleihung als "obszön und skandalös". Vollmer habe nichts dazu getan, ehemalige Heimkinder zu versöhnen. Der VEH hält den vom Runden Tisch ausgehandelten Hilfsfonds für Heimkinder für nicht ausreichend. Außerdem seien ihre Interessen in dem Gremium nicht ausreichend berücksichtigt worden. Gegen Volmer erhebt der Verein die Anschuldigung, sie habe Heimkindervertreter vor der Abstimmung über den Abschlussbericht des Runden Tisches unter Druck gesetzt.

http://www.epd.de/landesdienst/landesdienst-west/hans-ehrenberg-preis-f%C3%BCr-antje-vollmer-ehemalige-heimkinder-k%C3%BCndigen-

 

Mit 70 bis 100 Teilnehmern rechnet der 63-Jährige. Sie werden auch zur Preisverleihung in die Christuskirche gehen. Zunächst in stillem Protest. „Aber wir werden uns zu Wort melden“, betont Heiner C.
Pfarrer Wesse begrüßt die Debatte
Unklar ist, ob dies möglich sein wird. „Es ist ein schwieriges Thema“, sagt Thomas Wessel, Pfarrer der Christuskirche. Derzeit vermittelt er, spricht mit Heiner C. und Vollmer.

http://www.ruhrnachrichten.de/lokales/bochum/Antje-Vollmer-wird-von-Demonstranten-empfangen;art932,1472587

 

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Published by Helmut Jacob
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