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20. Mai 2009 3 20 /05 /Mai /2009 22:55
Eine kleine Arbeitsgruppe dokumentiert zur Zeit im Internet Verbrechen an behinderten Kleinkindern und Schulkindern in einem Kinderheim in Deutschland. Inzwischen wissen wir, dass dieses Kinderheim eins unter etlichen anderen war, in dem zwischen 1947 und 1969 alle Facetten der Gewalt ausgeübt wurden. Zu den Verbrechen in den bundesdeutschen Kinder- und Jugendheimen schreibt der Ratsvorsitzende der evangelischen Kirche Deutschland, Huber: 'Es erfüllt uns mit Scham, was dabei zutage tritt. Aber wir dürfen uns davor nicht verschließen; denn wenn dieses Unrecht nicht beim Namen genannt wird, wird die Würde der betroffenen Menschen heute genauso verletzt wie damals.' Die Opfer werden auch ein weiteres Mal misshandelt, wenn angesichts der Sachlage überhaupt die Frage nach Entschädigung diskutiert wird. Noch unanständiger ist es, dass mit Hilfe runder Tische und sonstiger Ausschüsse so viel Zeit herausgeschunden wird, dass kaum ein Opfer Entschädigung erhalten wird. Huber, die katholische Kirche und alle seriösen Politiker sind aufgefordert - wollen sie glaubwürdig bleiben - diesem schmählichen Treiben ein Ende zu setzen. Ein Staat, der 500 Millarden Euro für Spekulanten und Zocker übrig hat, macht sich zur Bananenrepublik, wenn er diese Verbrechen nicht finanziell sühnt. Irland kann nur Vorbild sein!

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Published by Helmut Jacob
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Kommentare

Horst Moretto 05/21/2009 11:18

Lieber Helmut, das Vorbild Irland könnte an dieser Stelle etwas umfassender dargestellt werden: Höhe der Entschädigung im Durchschnitt auf die Einzelperson bezogen. Gesamtleistung von Kirche und Staat gemessen an den Kirchenpfründen und dem Bruttosozialprodukt
Entscheidungsfindung und Entscheidungsträger.
Kannst Du dazu etwas sagen??